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Jahrestagung

V13 Wissenschaftsmanagement und -administration – Reflexionen über die Entwicklung eines eigenen Berufsbildes

15:00-16:55 Uhr

Der Vortrag von Frau Dr. Behrenbeck zielt auf eine systematische Auseinandersetzung mit den Aufgaben in Wissenschaftsadministration und –management in Hochschulen und einer Annäherung an ein Leitbild für eine gelungene Kooperationsbeziehung mit der Wissenschaft. Das Personal, das sich dem Wissenschaftsmanagement zuordnet, hat quantitativ in den letzten 10 Jahren stark zugenommen, strukturell vielerorts die Pionierphase hinter sich gelassen und befindet sich in der Etablierungsphase. Das geht für die Angehörigen dieses Berufsfeldes mit zunehmender Professionalisierung und Karriereerwartungen einher. Die Reflexion des eigenen Berufshandelns, der eigenen Rolle und die Entwicklung eines gemeinsamen Selbstverständnisses ist für eine Aufgabe an der Schnittstelle zwischen zwei Bereichen (z.B. Wissenschaft und Verwaltung, Wissenschaft und Politik, Wissenschaft und Förderung) eine wichtige Gelingensbedingung. Ebenso wichtig ist der Dialog mit denen, die die Dienstleistungen des Wissenschaftsmanagements in Anspruch nehmen und eine eigene Wahrnehmung und vielleicht auch Vorurteile dazu haben.

Die Diskussion des Themas wird ergänzt durch den Vortrag von Frau Prof. Dr. Julia von Blumenthal, die in ihrem Erfahrunsbericht die Perspektive als Wissenschaftlerin, als ehemalige Dekanin an der Humboldt-Universität zu Berlin sowie als Präsidentin der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) auf das Wissenschaftsmanagement einnehmen wird.

Zielgruppe:
Alle Personen aus der Verwaltung und den Unterstützungsbereichen von Wissenschaftseinrichtungen mit wissenschaftlicher Ausbildung

Vorträge von:
Sabine Behrenbeck, Wissenschaftsrat
Julia von Blumenthal, Präsidentin der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder)

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V14 Wie funktioniert die VolkswagenStiftung?

15:00-16:55 Uhr

Nachwuchsförderung, Internationalisierung, Beratung von Antragstellenden oder die administrative Begleitung von Forschungsprojekten – all das sind Themen, die Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Drittmittelgeber gleichermaßen beschäftigen. Welchen Beitrag die VolkswagenStiftung dazu leistet, wird der Vortrag thematisieren. Er bietet einen Überblick über die Förderstrategien und -schwerpunkte der Stiftung, stellt ausgewählte Förderinitiativen vor und erläutert Grundprinzipien der Begutachtung. Zudem soll diskutiert werden, wie ein direkter Austausch und transparenter Informationsfluss zwischen der Stiftung und den Forschungsabteilungen der Hochschulen gestaltet werden kann.   

Zielgruppe:
"junge" bzw. noch weniger erfahrene Forschungsreferent*innen

Vortrag von:
Johanna Brumberg, VolkswagenStiftung

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V15 Forschungs- und Technologietransfer für das Leben im digitalen Zeitalter (FORZA) - ein Verbundvorhaben der Innovativen Hochschule Anhalt

15:00-15:25 Uhr

Die Hochschule Anhalt will sich in den kommenden Jahren zu einer "Transfer-Hochschule" mit national und international anerkannter Exzellenz hinsichtlich wissenschaftlicher Kompetenz und Laborausstattung in den Bereichen Life Sciences, Elektrotechnik, Maschinenbau, (Geo-/ Bio-) Informatik, Architektur und Design weiterentwickeln. Als primäres Ziel des im BMBF-Programm Innovative Hochschule geförderten Projekts FORZA soll die interdisziplinäre Forschungs- und Entwicklungsarbeit in enger Zusammenarbeit vor allem mit den regionalen Partnern geplant und durchführt werden, um den Transfer von Forschungsergebnissen und entwickelten Technologien schon in der Projektanbahnung vorzubereiten. Der Vortrag schildert, wie die zur Erreichung dieser Vision entwickelte Strategie der Kooperativen Forschung & Entwicklung mit strukturellen und strategischen Maßnahmen für Innovation, Kooperation und Transfer in mehreren Teilvorhaben zur Nutzung von Industrie 4.0-Technologien im Schwerpunktgebiet Life Science mit regionalen Industriepartnern umgesetzt wird und zeigt die ersten Ergebnisse seit Projektbeginn Anfang 2018. Ab 2020 werden die Maßnahmen auf alle Fachbereiche der Hochschule ausgeweitet.

Zielgruppe:
Hochschulmitarbeiter*innen in der Forschung, Transferbeauftragte und Netzwerkorganisator*innen

Vortrag von:
Hans-Joachim Krokoszinski, Leiter des Forschungs- und Technologiezentrums (FTTZ), Hochschule Anhalt

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V16 Serviceoptimierung an der Schnittstelle von Drittmittelmanagement und Technologietransfer

15:30-15:55 Uhr

Wirtschaftskooperationen im Projektbereich wie auch bei der Verwertung von Technologien erfordern im Hinblick auf optimale Ergebnisse die professionelle Expertise von Kolleg*innen des Drittmittelmanagements wie auch des Technologietransfers. An vielen Hochschulen, speziell wenn diese Bereiche organisatorisch getrennt sind, funktioniert die Zusammenarbeit nicht immer optimal, was zu Fehlern mit teils gravierenden Folgen führen kann. Eine systematische Betrachtung der Zeitachsen von Forschungsprojekten und Erfindungen bzw. Innovationen soll die Schnittstellen aufzeigen, an denen besondere Aufmerksamkeit erforderlich ist. Am Beispiel der Technischen Universität Graz, der führenden österreichischen Universität bei Wirtschaftskooperationen, werden organisatorische und kommunikative Aspekte wie auch die Rolle der Leitung vorgestellt und im Anschluss vergleichend mit den Teilnehmer*innen diskutiert.

Zielgruppe: Kolleg*innen aus dem Drittmittelmanagement, die mit Wirtschaftskooperationen befasst sind sowie Mitarbeiter*innen des Technologietransfers, Leiter*innen von entsprechenden Units sowie Personen, die an Aufbau und Strukturierung von Servicebereichen beteiligt sind

Vortrag von:
Ursula Diefenbach, Technische Universität Graz, Forschungs- & Technologie-Haus

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V17 Hamburg Open Science – Fallstudie zur hochschulübergreifenden digitalen Transformation

16:00-16:25 Uhr

Für das Bundesland Hamburg wurde eine Strategie zur Unterstützung der Digitalisierung an den staatlichen Hamburger Hochschulen entwickelt. Das Programm Hamburg Open Science (HOS) bündelt vielfältige hochschulübergreifende Projekte zur Forschungsunterstützung. Ein nutzerfreundliches Internetportal, das wissenschaftliche Publikationen, Forschungsdaten und Informationen zu Forschungsprojekten, Open Access und Open Science zentral verfügbar macht, ist ein Teilziel. Das Programm bündelt nicht nur reine Technik- oder IT-Projekte. Der angestrebte digitale Wandel im Forschungsbereich der Hochschulen ist ein unaufhaltsamer Prozess, verbunden mit einem tiefgreifenden Kulturwandel und hoher Komplexität. Dieser Prozess soll so gestalten werden, dass die einzelnen Forschenden weiterhin den Hauptfokus auf ihre eigentliche Forschung legen können. Im Vortrag wird eine Übersicht der Programmelemente gegeben und von den Erfahrungen nach dem ersten Jahr berichtet. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Vernetzung und der Angebotsentwicklung innerhalb und zwischen den Hochschulen.

Zielgruppe:
Hochschulverwaltung, Strategische Betreuer*innen von Forschungsförderprogrammen

Vortrag von:
Konstantin Olschofsky, Programm Manager, Hamburg Open Science

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