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Jahrestagung

Transferreferenten - Ein neues Berufsbild?

Transfereinrichtungen an den Hochschulen bestehen schon seit vielen Jahren, in Nordrhein-Westfalen wurden diese Ende der 1980er Jahre gegründet. Mit einem unklaren Aufgabenportfolio starteten sie, zu Beginn der 2000er Jahre schärfte sich das Profil:  Erfindungen der Beschäftigten rückten in das Aufgabenfeld der Hochschulen und die Bedeutung von  Ausgründungen aus Hochschulen wurde stärker thematisiert. Diese Aufgaben gehören seitdem zum Kern der Transfereinrichtungen.

Daneben gruppieren sich weitere je nach Hochschule unterschiedliche Aufgaben, die sich im Gesamtbereich der Third Mission einordnen lassen – gleichzeitig sind die meisten Transfereinrichtungen personell dünn besetzt.  Welches Berufsbild lässt sich dem zuordnen? Was müssen die Transferreferenten leisten können und wie den Spagat zwischen Allrounder und Spezialisten meistern? Wie sehen die Schnittstellen zwischen Forschungsförderung und Transfer aus? Welche Anforderungen entstehen? Die Aufmerksamkeit für Transfer wächst, wird er aber tatsächlich als eine Kernaufgabe der Hochschule wahrgenommen?

In der Diskussionsrunde soll sich diesem Berufsbild und seinen sich verändernden Anforderungen von verschiedenen Seiten genähert werden: aus der Sicht der operativen Ebene, der Hochschulleitung und der Wissenschaft.

Moderation:
Armin Himmelrath, Wissenschaftsjournalist, unter anderem für Süddeutsche Zeitung, Spiegel, Deutschlandfunk

Podiumsteilnehmer:
Priv. Doz. Dr. Sara Matt-Leubner, Leiterin der Transferstelle Wissenschaft – Wirtschaft – Gesellschaft der Universität Innsbruck
Jun.-Prof. Dr. Lutz Maicher, Friedrich-Schiller-Universität Jena, Institut für Informatik, Juniorprofessur für Technologietransfer
Dr. Kai Handel, Hochschule Osnabrück, Vizepräsident für Organisation und Management

Verantwortliche Sprecherratsmitglieder:
Andreas Burger, Hochschule Konstanz
Fritz Krieger, Technische Universität Dortmund