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Jahrestagung

Workshop IX: Leitlinien für gutes Forschungsmarketing

Einer Umfrage zufolge gibt es bei den Forschungsreferenten deutscher Universitäten und Hochschulen  ein gemeinsames Interesse an Methodenschulungen und ggf. der Entwicklung gemeinsamer Leitlinien/ eines gemeinsamen Schulungsmoduls.

Aus dem Grund soll ein  Workshop als Expertenvortrag mit anschl. Diskussion angeboten werden, der geeignete Methoden des Marketings rund um das „Produkt“ Forschung aufzeigt.

Dabei werden Grundprinzipien der Marketingkommunikation dargestellt, die für den Bereich Forschungsmarketing relevant sind. Es wird dabei insbesondere auf Zielbildung und Erfolgsmessung /Kennzahlensets eingegangen und die Wahl der richtigen Instrumente in der Wissenschaftswelt angesprochen.

Der Fokus soll auf eventuellen "Leitlinien" liegen,  folgende Fragenstellungen sollen beantwortet werden: Was muss ein Forschungsreferat wissen/können, um das Forschungsmarketing der Hochschule zu unterstützen? Mit wem muss man kooperieren, wer sollte "das Heft in der Hand" haben und wo sind die Grenzen an den Hochschulen, also, was läuft naturgemäß anders als in der Wirtschaft?

Zielgruppe:

Forschungsreferenten/innen, Technologietransfer-Beauftragte, Forschungs- und Hochschulmarketing-Interessierte

Leitung/Moderation:

Caroline Eberl, Hochschule für Angewandte Wissenschaften Landshut
Rolf Thum, Koordinierungsstelle Forschung der Hochschulen für Angewandte Wissenschaften, Baden-Württemberg

Beiträge durch:

Gernot Gad, DFG (Vorstellung der "Initiative für Internationales Forschungsmarketing")
Michael Bernecker, Geschäftsführer des Deutschen Instituts für Marketing (Expertenvortrag)

 

Workshop X: AG Drittmittel: Kompetenzprofil Drittmittelmanagement für Forschungsreferent/innen

Das Drittmittelvolumen an Hochschulen und Forschungseinrichtungen steigt weiter an, und die Beantragungs-, Bewilligungs- und Abrechnungsvorschriften werden zunehmend komplexer. Antragsberatung und Drittmittelbewirtschaftung bearbeiten verschiedene Phasen desselben Drittmittelprojekts, sind aber häufig in unterschiedlichen Organisationseinheiten angesiedelt und wissen nicht genug voneinander. Vor diesem Hintergrund befasst sich die Arbeitsgruppe Drittmittel mit der Schnittstelle zwischen Förder- und Antragsberatung auf der einen und Drittmittelbewirtschaftung auf der anderen Seite. Als Versuch einer Antwort auf die Frage: Wie viel müssen Forschungsreferenten von Drittmittelmanagement wissen, um kompetent beraten zu können? entsteht gegenwärtig ein Arbeitspapier zu Kernkompetenzen für Forschungsreferent/innen im Drittmittelmanagement.

In dem Workshop soll die Arbeitsgruppe und das geplante Kompetenzprofil Drittmittelmanagement vorgestellt und diskutiert werden. Im Anschluss arbeiten die Teilnehmer/innen gemeinsam an dem Abschnitt „Drittmittelmanagement als Geschäftsprozess“ weiter. Im Mittelpunkt soll dabei die Schnittstelle zwischen Antragsberatung und Drittmittelbewirtschaftung stehen mit möglichen Ausgestaltungen von Abläufen sowie einer Sammlung von Best-Practice-Beispielen für die gelungene Gestaltung von Informationsflüssen. Die Ergebnisse des Workshops werden in das Arbeitspapier der AG Drittmittel einfließen.

Zielgruppe:
Kolleginnen und Kollegen mit Interesse an Drittmittelbewirtschaftung sowie an Gestaltung von Abläufen und Informationsflüssen

Leitung/Moderation:

Dorothea Uhle, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
Birgit Grund, Hochschule Ansbach
Katja Mruk, Hochschule Fulda 

Beiträge durch:

Dorothea Uhle, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
Birgit Grund, Hochschule Ansbach
Katja Mruk, Hochschule Fulda 

 

Workshop XI: Antragstellung DFG Graduiertenkollegs - Welche Unterstützung ist sinnvoll?

In dem Kurs soll exemplarisch herausgearbeitet werden, wie eine Forschungsreferentin, ein Forschungsreferent die Antragsstellung für DFG Graduiertenkollegs an einer Universität oder  Hochschule unterstützen kann. In einem Antrag auf ein DFG Graduiertenkolleg müssen nicht nur die wissenschaftlichen, sondern auch die überfachlichen Antragsteile exzellent sein. Zugleich muss der Antrag von der Hochschulleitung unterstützt werden. Daraus resultieren für eine Forschungsreferentin, einen Forschungsreferenten eine Vielzahl von Aufgaben: Qualitätssicherung des Antrags, Einbindung des Präsidiums, Erstellen eines Zeitplans, Kontakt zur DFG etc. In dem Workshop soll es darum gehen, diese Aufgabenvielfalt zu beleuchten und sich darüber auszutauschen, welche operativen Maßnahmen für den Erfolg des Antrags besonders wichtig sind. Die Perspektive aus dem Forschungsservice soll durch die Sicht der DFG ergänzt werden.

Nach den Impulsreferaten soll ein World-Café zu folgenden möglichen Aspekten durchgeführt werden:

  • Einbindung Hochschulleitung (Wie erreiche ich die bestmögliche Unterstützung für den GRK-Antrag durch die Hochschulleitung?)
  • Umsetzung von Vorgaben & Wünschen der DFG und der Universität im Antrag (Forschungsdatenmanagement, attraktive Beschäftigungsbedingungen Nachwuchs, Gleichstellung)
  • Beratung zum Aufbau des GRK (Welche Module für welches GRK?)
  • Zusammenarbeit mit der DFG (In welchen Fragen kann / sollte ich mich als Forschungsreferent/-in bei der DFG melden? Beratungsdreieck: DFG, Sprecher/-in GRK, Forschungsreferent/-in)

Zielgruppe:

Forschungsreferent/-innen, die an ihren Einrichtungen die Antragsstellung von Graduiertenkolleg bereits begleiten & unterstützen oder planen, dies zu tun.

Leitung/Moderation:

Anneke Meyer, Leibniz Universität Hannover, Dezernat Forschung und EU-Hochschulbüro, Technologietransfer

Beiträge durch:

Anna Böhme, DFG, Gruppe Graduiertenkollegs, Graduiertenschulen, Nachwuchsförderung
Maren Zempel-Gino, Georg-August-Universität Göttingen, Abteilung Forschung

 

Workshop XII: Profilbildungsprozesse an Hochschulen

Der Workshop knüpft an die Diskussion zur Profilbildung durch Forschungsschwerpunkte der Jahrestagung 2016 an. Damals wurde das Thema durch die Fallbeispiele von drei Universitäten unterschiedlicher Größe als strategische Optionen für Voll- vs. Profiluniversitäten diskutiert. Der diesjährige Workshop greift die Debatte erneut auf, indem er sich auf zwei zentrale Aspekte von Profilbildungsprozessen konzentriert: Anhand des Förderlinien-Modells der Universität Potsdam werden einige der zur Verfügung stehenden Instrumentarien der Profilbildung vorgestellt, Das Beispiel der Universität Graz erweitert die deutsche Diskussion, in dem es den Kontext des österreichischen Systems für Hochschulprofilierungen beleuchtet. Schließlich wird in dem Workshop das BMBF-Projekt „Profilbildung und Leistungsbewertung in der Forschung“ an der Universität Bremen vorgestellt, um theoretische Zugänge zu der Thematik zu reflektieren.

Zielgruppe:

Mit der Entwicklung von Profilbildung/Forschungsschwerpunkten beschäftigte Forschungsreferentinnen/-referenten

Leitung/Moderation:

Robert Debusmann, Universität Bayreuth
Oliver Locker-Grütjen, Universität Duisburg-Essen

Beiträge durch:

Robert Seckler, Universität Potsdam: Das Förderlinienmodell der Universität Potsdam
Barbara Haselsteiner, Karl-Franzens-Universität Graz: Profilbildung an der Universität Graz im Kontext des österreichischen Hochschulsystems
Enno Ajets/Frank Meier, Universität Bremen: BMBF-Projekt Profilbildung und Leistungsbewertung in der Forschung

 

Workshop XIII: Hochschulen als Innovationsökosysteme

  1. Innovationen entstehen in der Regel dort, wo Wirtschafts- und Wissenschaftspartner branchen- und fachübergreifend zusammen arbeiten. Ein gutes Funktionieren der Zusammenarbeit setzt voraus, dass das Thema Forschungstransfer als dritte Säule neben Forschung und Lehre an einer Hochschule fest verankert ist.
  2. Für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) sind Innovationen als Ergebnis ihrer FuE-Strategie für die Erschließung neuer Märkte von großer Bedeutung. Aber nur 25% der deutschen technologieorientierten KMU haben Forschung und Entwicklung in ihrer Unternehmensstrategie überhaupt verankert und kooperieren regelmäßig mit Hochschulen und Forschungseinrichtungen.
  3. Aktivitäten und Maßnahmen des  Wissens- und Technologietransfers müssen auch gesellschaftlich verankert werden, um eine nachhaltige Wirkung entfalten zu können. Deshalb ist es wichtig, dass auch Akteure aus Politik und den Geisteswissenschaften den Prozess begleiten und Kommunikationsinstrumente entwickeln, um in der Bevölkerung Rückhalt und Verständnis für das Thema zu erlangen.

Auf die genannten Anforderungen an den FuE-Transfer hat die europäische und deutsche Förderpolitik bereits reagiert und will Innovationspartnerschaften von Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Gesellschaft gezielt auf- und ausbauen. Auch in der Ausrichtung der Förderprogramme spiegelt sich dieser Trend zunehmend wider. Beispiele dafür sind EU-Programme, wie horizon2020, das Zehn-Punkte-Programm des BMBF: „Vorfahrt für den Mittelstand“ oder die Ausschreibung „Innovative Hochschule“.

Zum Gelingen einer solchen Zusammenarbeit müssen Hochschulen sowohl thematisch als auch inhaltlich große Anstrengungen unternehmen, um den Zielstellungen der Politik und den Anforderungen der Wirtschaft auf allen Ebenen gerecht werden zu können.

  • Wie sind Hochschulen derzeit darauf vorbereitet?
  • Welche Erwartungen stellen technologiestarke KMU an die Hochschulen?
  • Wie kann die Politik effektiv diesen Prozess unterstützen?

Diese Kernfragen können im Rahmen eines Workshops aus drei Perspektiven – Politik – Wirtschaft-Hochschule - beleuchtet werden, Chancen, aber auch Hindernisse im Zusammenspiel sowie Grundsatzfragen, die für die Etablierung eines effektiven FuE-Transfers  gestellt werden müssen, sollen im Rahmen des Workshops mit jeweils einem Vertreter aus jedem Bereich diskutiert und Ergebnisse aus der Diskussion für alle Teilnehmer aufbereitet und zusammen gefasst werden.

Zielgruppe:

keine Einschränkung

Leitung/Moderation:

Kerstin Rötzler, Friedrich-Schiller-Universität Jena
Oliver Pänke, Friedrich-Schiller-Universität Jena

 Beiträge durch:

Olaf Conrad, Geschäftsführer JenaBatteries GmbH
Christoph Meinel, wissenschaftl. Geschäftsführer des HPI Potsdam, Hasso-Plattner-Institut für Softwaresystemtechnik GmbH
Dieter Labruier, Projektträger Jülich, Leiter Technologische und regionale Innovationen - Cluster - (TRI 3)

 

Workshop XIV: Auswirkungen des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes (WissZeitVG) auf die Forschung 

Die Novellierung des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes hat die Befristungsbedingungen für alle befristeten wissenschaftlichen Mitarbeiterstellen verändert. Dies betrifft alle Universitäten und Hochschulen für Angewandte Wissenschaften/Fachhochschulen: von der Erarbeitung von Qualifizierungszielen bis zu Angemessenheitsüberlegungen für die Befristungszeiträume. Zum einen bei den drittmittelstarken Universitäten zum anderen aber auch bei den kleinen und mittleren Universitäten und den Hochschulen für Angewandte Wissenschaften/Fachhochschulen treten bei Einstellungen und Vertragsverlängerungen zusätzliche Schwierigkeiten auf.

Der Referent Henning Rockmann, Justiziar bei der HRK, wird mit seinem Vortrag zunächst die Hintergründe erläutern, die zur Gesetzesnovelle geführt haben, welche Rolle die HRK dabei gespielt hat, welche konkreten Änderungen zu beachten sind und wie sich diese im Umgang mit der Schaffung von befristeten Arbeitsverhältnissen an den Hochschulen niederschlagen. Weiterhin wird er versuchen, gesetzeskonforme Lösungswege aufzuzeigen, die den wissenschaftlichen Betrieb an den Hochschulen nicht beeinträchtigen.

Zielgruppe:

Alle Forschungs- und Transferreferenten, die in Personalfragen eingebunden sind bzw. an deren Einrichtungen bereits Probleme mit der Umsetzung des Gesetzes aufgetreten sein mögen

Leitung/Moderation:

Andreas Burger, Hochschule Konstanz, Leiter des dortigen Forschungsreferats

Beiträge durch:

Henning Rockmann, Hochschulrektorenkonferenz (HRK), Justiziar, Referatsleiter A 2 (Hochschulgesetzgebung, Governance)

 

Workshop XV: Antragstellung im Programm Exzellenzcluster

Zum 3. April 2017 sind die Antragsskizzen für Exzellenzcluster im Rahmen der Exzellenzstrategie bei der DFG einzureichen. In dem Workshop werden Vertreter/innen der DFG über Fragen zur Erstellung der Antragsskizzen, zu den Förderkriterien und zum weiteren Verlauf des Verfahrens informieren. Hierbei soll viel Raum für Fragen und Austausch gegeben werden. Die DFG ihrerseits erhofft sich von den Teilnehmenden Feedback für die weitere Gestaltung der Antragsdokumente und der Antragstellerinformationen.

Zielgruppe:

Kolleginnen und Kollegen, die in die Antragstellung von Exzellenzclustern involviert sind

Leitung/Moderation:

Oliver Wiegner, DFG, Gruppe Sonderforschungsbereiche, Forschungszentren und Exzellenzcluster