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Jahrestagung

Themen der Workshops VII-XII am 20.02.2015

Workshop VII: Serviceangebote für Postdocs auf dem Weg zur Professur
Die überfachliche Karrierebegleitung von Postdocs rückt vielerorts stärker in den Fokus. So werden seit der Exzellenzinitiative II an zunehmend mehr Universitäten die Angebote von Graduiertenakademien für Postdoktoranden erweitert oder Konzepte zur Personalentwicklung für den wissenschaftlichen Nachwuchs erarbeitet. Die Universitäten reagieren damit auf einen Handlungsbedarf, der auch durch die 2014 veröffentlichten Empfehlungen von Wissenschaftsrat und HRK zu akademischen Karrierewegen des wissenschaftlichen Nachwuchses noch einmal unterstrichen wird. In diesem Workshop sollen Einrichtungen für die spezifische Unterstützung von Nachwuchswissenschaftlern nach der Promotion in den Blick genommen, neue Modelle und Maßnahmen der überfachlichen Karrierebegleitung für Postdocs vorgestellt und diskutiert werden.

Leitung/Moderation:
Judith Theben, Freiburg Research Services der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
Björn Goldammer, Freiburg Research Services der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
Carolin Schuchert, Freiburg Research Services der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

Beiträge durch:
Hanna Kauhaus, Leiterin „Jena Haus für den wissenschaftlichen Nachwuchs“ der Graduierten-Akademie der Friedrich-Schiller-Universität Jena; Koordinatorin der UniWiND-Arbeitsgruppe "Qualifizierung in der Postdoc-Phase"
Mirjam Müller, Referentin für Akademische Personalentwicklung – Postdoc-Phase/Zukunftskolleg im Academic Staff Development der Universität Konstanz
Nadine Pippel, Referentin für Postdocs an der Graduiertenakademie der Leibniz Universität Hannover

Workshop VIII: Universitäre Forschungszentren und zentrale Forschungsadministration II: Geistes- und Sozialwissenschaften
Wie und unter welchen Bedingungen kann ein Forschungszentrum im gesamtuniversitären Zusammenhang wissenschaftlich, organisatorisch und administrativ erfolgreich aufgebaut und langfristig betrieben werden und an welche Grenzen stoßen Universitäten dabei?  In der Praxis gibt es sehr unterschiedliche Lösungen, die Beziehung der Zentren zur Gesamtuniversität erfolgreich zu organisieren. In zwei eng verwandten Workshops schließen wir in Potsdam an eine vom Sprecherrat gemeinsam mit der VolkswagenStiftung im November 2014 in Herrenhausen durchgeführte internationale Tagung zu diesem Thema an und konzentrieren uns dabei auf die Frage nach der Beziehung von zentraler Forschungsadministration und  den universitären Forschungszentren. Der Workshop am Donnerstag befasst sich mit den Natur- und Lebenswissenschaften, der Workshop am Freitag mit den Geistes- und Sozialwissenschaften. Dabei wird zunächst ein prägnantes Beispiel vorgestellt und dann kommentiert und eingeordnet.

Leitung/Moderation:
Thomas Horstmann, Universität Erfurt
Oliver Locker-Grütjen, Universität Duisburg-Essen

Beiträge durch:
Christopher Möllmann, Wissenschaftlicher Geschäftsführer Exzellenzcluster "Kulturelle Grundlagen von Integration", Universität Konstanz
Georg Jongmanns, HIS-Hochschulentwicklung, Hannover
Joachim Nettelbeck, Berlin (vorm. Wissenschaftskolleg zu Berlin)

Workshop IX: IPR-Management an Hochschulen: Patent- und Schutzrechtsstrategien

Patent- und Schutzrechtsstrategien regeln mittlerweile den grundsätzlichen Umgang fast aller Hochschulen in Fragen des geistigen Eigentums. Bei näherer Betrachtung scheint es jedoch verschiedene Ansätze zu geben. Im Workshop wird das Themengebiet breit geöffnet und mittels einiger Leitfragen diskutiert:

  • Wie können Forschungsfelder gesichert werden, wenn die Verwertung vielleicht noch in ferner Zukunft liegt?
  • Anmeldungsumfang: national oder international?
  • Übernahme der Kosten?
  • Sonderfall Gemeinschaftserfindungen?

Leitung/Moderation:
Daniel Stietenroth, HS Bochum
Wolfgang Alversammer, HS Rosenheim

Beiträge durch: 
Fritz Krieger, TU Dortmund 
Wolf Hiemeyer, HS München

Workshop X: Veranstaltungsangebote der Forschungsförderung an Hochschulen
Zur Weitergabe wichtiger Förderinformationen, zur Vermittlung von methodischen Qualifikationen oder zur Beratung auf Augenhöhe gehören Veranstaltungen oftmals zum Serviceangebot der Forschungsförderung. An vielen Hochschulen wurden daher unterschiedliche Formate erdacht, erprobt und professionalisiert. Der Austausch über aktuelle Veranstaltungen und auch die Entwicklung neuer Formate wird daher Thema des Workshops sein. Dabei sollen zu Beginn thematische Untergruppen gebildet werden, in denen eigene Veranstaltungsformate vorgestellt, diese gemeinsam fortentwickelt, neue Formate kennengelernt und/oder konzipiert werden können. In abschließenden Ergebnis-Präsentationen werden anschließend alle Teilnehmenden die Gelegenheit haben, sich gegenseitig über die Gruppenarbeiten zu informieren und die Ideen zu diskutieren.

Leitung/Moderation:
Christine D. Schmidt, WWU Münster
Martina Schenk-Oemus, WWU Münster

Beiträge durch:
Inga Brandes, FernUniversität in Hagen
Edith Pfitzner, Referat für strategische Forschungsförderung und Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchs der Universität Kassel

Workshop XI: Incentivesysteme für (Fachhochschul-)Professoren – gibt es Motivationsmöglichkeiten?
Forschung ist nach dem Hochschulgesetz auch für Fachhochschulen eine Verpflichtung. Die Rahmenbedingungen in vielen Bundesländern sind dafür aber noch nicht optimal, so dass sich die Frage stellt, wie und warum manche Professoren an Hochschulen forschen? Wurden Anreizsysteme geschaffen – wenn ja welche – oder ist die Forschung rein intrinsisch motiviert?
Zwei Kollegen aus unserem Kreis werden einen Blick hinter die Kulissen ihrer Hochschulen geben.

Leitung/Moderation:
Michael Krappmann, Hochschule Weihenstephan-Triesdorf

Beiträge durch:
Rolf Thum, Hochschule Mannheim
Heike Wulfert, Hochschule Ruhr West

Workshop XII: Ideenwettbewerb Internationales Forschungsmarketing
Viele Hochschulen und Forschungseinrichtungen haben im Jahr 2014 im Bereich des internationalen Forschungsmarketing neue Impulse gesetzt. Erfolgreich waren besonders diejenigen, die sich mit Partnern vernetzt und damit die eigene Wirkung und Sichtbarkeit gesteigert haben. Gerade auch innerhalb einzelner Institutionen ist eine solche Vernetzung unverzichtbar. Dies gilt bei einem Thema, das quer zu typischen Ressortstrukturen von Hochschulen und Forschungseinrichtungen steht, in besonderem Maße. Die DFG konnte diese Entwicklungsdynamik im Rahmen des vom BMBF geförderten Verbundprojektes „Internationales Forschungsmarketing“ begleiten: Der Best Practice Workshop im Januar 2014 stellte den Jahresauftakt dar, mit dem ersten DFG-Ideenwettbewerb zum internationalen Forschungsmarketing klang das Jahr 2014 aus.
- Wie geht es nun weiter? Wo liegen zukünftige Akzente des internationalen Forschungsmarketings?
- Wie können sich Forschungsreferentinnen und –referenten in hochschulinterne Prozesse einbringen und diese mitgestalten?

Beiträge durch:
Gernot Gad, Deutsche Forschungsgemeinschaft
Bettina Trüb, Universität Tübingen, Preisträgerin des Ideenwettbewerbs

Leitung/Moderation:
Paul Winkler, Georg-August-Universität Göttingen

Workshop XIII: Von der Hochschulbibliographie bis zum Antragsmanagement: Formen und Funktionen verschiedener Forschungsdatenbanken
Forschungsinformationssysteme (FIS) sind Werkzeuge, mit denen Hochschulen und Forschungseinrichtungen Informationen zu Ausstattung und Leistungen in der Forschung dezentral erhe­ben und zentral verfügbar halten. In Forschungseinrichtungen sind eine Vielzahl von Systemen im Einsatz. Der Workshop soll den Teilnehmerinnen und Teilnehmern einen Eindruck praktischer Lösungen geben. Vorgestellt werden u.a. die Ergebnisse einer Umfrage zu Forschungsinformationssystemen in Universitäten sowie Ausschnitte aus dem Positionspapier der DINI AG Forschungsinformationssysteme zu Investitionen und Systemwahl.

Beiträge durch:
Kendra Sticht

Leitung/Moderation:
Barbara Ebert, Leuphana Universität Lüneburg