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Jahrestagung

Wissens- und Technologietransfer, werden die Hochschulen dem Anspruch gerecht?

Universitäten und Hochschulen für Angewandte Wissenschaften erheben für sich den Anspruch, nicht nur Forschung um des Erkenntnisgewinns zu betreiben, sondern auch den Wissens- und Technologietransfer in die Unternehmen und die Gesellschaft voranzubringen. Dabei befinden sie sich nicht selten im Widerspruch zwischen unabhängiger und ergebnisoffener Wissenschaft und Forschung einerseits und der Anbindung an die konkreten Interessen der Anwender andererseits. Die Notwendigkeit und der Wille zu publizieren stehen mitunter im Widerspruch zu Geheimhaltungsvereinbarungen. Öffentliche Förderung steht in einem Spannungsfeld zum Interesse der beteiligten Unternehmen an einer Alleinverwertung. Förderprogramme wiederum enden zumeist dort, wo es um die Erstellung von Prototypen oder die Markteinführung geht. Wie kommen die Universitäten und Hochschulen aus diesem Dilemma heraus? Wie sollte der Transfer gestaltet und organisiert sein, um beiden "Welten" – Wissenschaft und Anwendung – gerecht zu werden? Welche Rolle kommt dabei den Forschungsreferaten und Transfereinrichtungen zu?